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In der Schweiz sind rund 15'000 km Fliessgewässer kanalisiert, befestigt oder gar überdeckt. So wollte man Land gewinnen und die Hochwassergefahr eindämmen. Die Folgen waren monotone Gewässer, die aus dem ökologischen Gleichgewicht gerieten.

Eine Änderung des Schweizerischen Gewässerschutzgesetzes (indirekter Gegenvorschlag zur Initiative "Lebendiges Wasser") macht den Weg frei, durch Renaturierungen die vielfältigen Funktionen von Gewässern wiederherzustellen.

Renaturierungen von Gewässern schaffen Lebens- und Erholungsräume, fördern die Biodiversität und tragen nach neueren Erkenntnissen der Gefahrenprävention zum nachhaltigen Hochwasserschutz bei.